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Blackberry Storm mit Touchscreen für 480€
Vor kurzem wurde der potentielle iPhone Killer aus dem Hause Research in Motion (RIM) der Öffentlichkeit vorgestellt. Seit 19. November ist das neue Blackberry Storm in Deutschland exklusiv bei Vodafone zum Preis von 479,50 Euro ohne Vertrag erhältlich. Der Name des Handys scheint zumindest Programm zu sein – Laut Medienberichten glich das Kundeninteresse in den USA zum Verkaufsstart einem Sturm. Der Onlineshop von Verizon brach unter den zahlreichen Anfragen zusammen. Von den Ausfällen waren auch Filialen des Mobilfunkanbieters betroffen. In New York musste die Polizei einschreiten, um eine Gruppe von mehreren 100 Personen, die stundenlang für eines der Geräte angestanden waren, zu beruhigen.
Der Blackberry Storm ist der erste Handheld von RIM, der zugunsten des 3,25 Zoll großen Multitouchscreens (480 x 360 Pixel Auflösung, 65536 Farben) vollständig auf eine Tastatur verzichtet. Das Display reagiert auf Fingerdruck und gibt nach, ein Klickgeräusch sorgt für das Erlebnis einer realen Tastatur beim Anwender. Der integrierte Sensor sorgt für die automatische Ausrichtung des Inhalts auf dem Bildschirm.
Der Blackberry Storm 9500 unterstützt HSDPA (UMTS Broadband), Bluetooth samt A2DP-Profil und verfügt über einen GPS-Empfänger – jedoch kein WLAN. Die mit 3,2-Megapixeln großzügig ausgestattete Kamera besitzt einen integrierten Autofokus und erlaubt Videoaufnahmen. Der interne 1 GByte Speicher kann mit Micro-SD- und MicroSDHC-Karten um 16GB aufgerüstet werden und.
In dem neu geschaffenen Application Center bietet RIM ähnlich Apples App Store einen neuen Vertriebsweg für Blackberry-Software an. Das Application Center ermöglicht das mobile Herunterladen und Installieren von Anwendungen.
Weitere Informationen
Blackberry Storm im Vodafone Shop
RIM: Blackberry Storm Produktseite
Nokia: Ein Jahr lang unbegrenzter Musikdownload
Nokia will seinen Kunden beim Kauf eines Handys mit der Bezeichnung “Comes With Music” ein Jahr lang unbegrenzten Zugriff auf Musiktitel aus dem Hause Universal Music geben. welche Zusatzkosten durch das Angebot entstehen, hat Nokia bisher nicht veröffentlicht, ebenso wenig in welchen Ländern “Comes With Music” angeboten werden soll.
Dabei handelt es sich bei Nokias Dienst nicht um einen herkömmlichen Abodienst wie Napster, die Musiktitel sind auch nach Ablauf oder Köndigung des Abonnements nutzbar.
iTunes 7.0.1 wird mobil - Handyfunktionen entdeckt
Wie Gizmodo berichtet, sind mit dem neuen iTunes 7.0.1 wahrscheinlich nicht nur Bugs gefixt worden. Auch neue Funktionen zur Unterstützung von Bild- und Videofunktionen mobiler Endgeräte wie Handys wurden nun entdeckt, die Spekulationen um neue iTunes-Handys weiter anheizen.
In der Konsole wurden einige Hinweise auf “mobile phone” gefunden, welche Videos abspielen und Bilder anzeigen kann - Motorolas ROKR and RAZR V3i können das bisher nicht. iTunes könnte hier also ganz gezielt Funktionen eingebettet bekommen haben, die eine neue Handygeneration mit integriertem iTunes unterstützen.
Weitere Informationen
Gizmodo
Sony Ericsson: “PlayStation-Handy”
Laut eines Berichts von Cnet Asia wird Sony Ericsson möglicherweise ein Mobiltelefon mit erweiterten Spielefunktionen auf den Markt bringen. Offenbar sollen die neuen Handys Eigenschaften einer tragbaren Spielekonsole mit denen eines Mobiltelefons vereinen. Auf die Frage eines Journalisten nach einem “PlayStation-Handy”, antwortete ein Produktmanager “man arbeite an etwas”. Worum es sich genau handelt, wird vorerst nicht veröffentlicht.
Das Gerät soll nicht primär für Spiele entwickelt werden, sondern es soll sich viel mehr um ein Handy handeln, bei dem das Spielen und die Kommunikation im Einklang miteinander stehen. In der Regel dauert die Entwicklung einer neuen Modellreihe bei Sony Ericsson rund zwei Jahre. Die aktuelle Walkman-Handys sind bereits seit August 2005 im Handel, was auf eine baldige Vorstellung dieser Geräte hoffen lässt.
Weitere Informationen
Cnet Asia
Billig mobil telefonieren - Handytarife im Test
Update 01. Juni 2006 - Handytarife befinden sich in freiem Fall. Auf den deutschen Markt drängt momentan alle zwei Wochen ein neuer Billiganbieter und lockt mit günstigen Angeboten. Chungo.net hat die 6 neuen Billiganbieter von Handytarifen miteinander verglichen und die besten Angebote für Dich herausgepickt.
Günstige Handytarife vom Discounter
Die besten Angebote für günstiges mobiles Telefonieren im Überblick
Update 01. Juni 2006 - Tchibo trat einen rasanten Siegeszug mit dem “Tchibofonieren” an, für nur 25 Cent deutschlandweit ins Festnetz und alle Mobilfunknetze telefonieren. Dem unglaublichen Erfolg von Tchibo folgten Anbieter wie Simply und Simyo. Vor knapp einem Monat unterbot dann der Debitel das Simyo-Angebot mit Debitel-Light. Letzte Woche ging Blau.de an den Start, diese Woche war es Klarmobil.
Mittlerweile tummelt sich auf dem deutschen Markt ein knappes dutzend Billiganbieter mit sogenannten “No-frills”-Angeboten. “No-frills” steht in diesem zusammenhang für eine SIM-Karte ohne Vertragsbindung, ohne Grundgebühr und ohne Dreingaben - es gibt kein kostenloses Handy mit. Die hierdurch eingesparten Handysubventionen geben die Anbieter teilweise an ihre Kunden weiter. Voraussetzung für die Nutzung ist also ein eigenes Handy ohne SIM-Lock oder Net-Lock.
Die von uns getesteten Billiganbieter:
- Tchibo
- Simply
- Simyo
- Debitel-Light
- Blau.de
- Klarmobil
- Tarifübersicht - Alle Anbieter im Überblick
- Gewinner und Verlierer: Empfehlung der Redaktion
Tchibo - Urahn der Discount-Tarife
Tchibo verlangt rund um die Uhr 25 Cent ins deutsche Festnetz und alle deutschen Mobilfunknetze. Damit befindet sich das auf O2 basierende Angebot mittlerweile nur noch am Ende der Billiganbieter. Positiv ist jedoch der günstige Tarif für Telefonate innerhalb des “Tchibo-Netzes” hier fallen lediglich 5 Cent pro Minute an.
Abgerechnet wird im 60/1 Takt, der erste Takt mit 60 Sekunden, danach sekundengenau. Das Guthaben ist ein Jahr gültig und lässt sich mit Guthabenkarte, per Überweisung oder Dauerauftrag aufladen. Wer sein Handy weiternutzt, kauft sich die Tchibo Sim-Karte zum Preis von 9,95 Euro mit 1 Euro Startguthaben. Zusätzlich bietet Tchibo auch noch Handys an (ab 29,95 Euro), die sich gleich auf der Webseite bestellen oder im Tchiboshop an der Ecke mitnehmen lassen.
Simply - Günstig mit Widersprüchen
Bei Simply kann der Kunde aussuchen, ob er im Netz von T-Mobile oder Vodafone telefonieren will. Die Kosten sind in beiden Netzen rund um die Uhr die gleichen. Pro Gespr?chsminute verlangt Simply im Tarif Prepaid 14 Cent, jede SMS kostet 11 Cent wenn sie ?ber die Simply SMS-Zentrale versendet wird. Bei Simply kostet die Abfrage der Mobilbox 14 Cent pro Minute, bei den anderen Anbietern im Test war die Abfrage der Mobilbox gratis. Abgerechnet wird im 60/60 Takt, der erste und jede weitere Takt wird mit 60 Sekunden berechnet.
Das Starterpaket Prepaid mit SIM-Karte für T-Mobile und 10 € Startguthaben kostet 15,90 €. Für Vodafone wird eine einmalige Anschlussgebühr von 29,95 € fällig, die kein Startguthaben beinhaltet.
Simyo - E-Plus auf günstig
Simyo ist der günstige Einsteigertarif von E-Plus und setzt auch auf dessen Infrastruktur auf. Die Handynummer kann der Kunde selbst wählen. Eine Gesprächsminute kostet bei Simyo 16 Cent, jede SMS jeweils 11 Cent.
Das Angebot von Simyo ist leider nur über die Webseite erhältlich. Abgerechnet wird im 60/1 Takt, der erste Takt wird mit 60 Sekunden berechnet, danach sekundengenau. Das Guthaben ist sechs Monate gültig und lässt sich nur per Kreditkarte oder Bankeinzug aufladen.
Debitel-Light - Light ist nicht nur der Preis
Der Stuttgarter Reseller Debitel steigt mit Debitel-Light in die Riege der Billiganbieter ein. Debitel-Light basiert auf Simyo und setzt somit auf das E-Plus-Netz auf. Doch das Auch hier hat der Kunde nicht die Auswahl wie bei Simply oder Klarmobil.
Telefonieren rund um die Uhr in alle Netze deutschlandweit kostet 16 Cent, eine SMS rund 11 Cent. Abgerechnet wird im 60/1 Takt, der erste Takt wird mit 60 Sekunden berechnet, danach sekundengenau. Das Guthaben ist 12 Monate g?ltig und l?sst sich per Kreditkarte, Bankeinzug, oder Guthabenkarte bis zu einem Betrag von 200 aufladen. Zus?tzlich bietet Debitel-Light auch noch Handys an (ab 69 Euro). Bei jeder Direkt-Aufladung und jeder automatischen Aufladung registriert Debitel 2% Treue-Bonus. Nach einem Jahr wird dieser Bonus der n?chsten Aufladung der debitel-light-Karte gutgeschrieben.
Erhältlich ist das Angebot im Internet oder bei Vertragspartnern wie Media- oder Saturnmärkten. Die Handynummer kann selber gewählt werden. Das Debitel-Light-Starterpaket kostet 19,95 € inkl. 17,77 € Startguthaben.
Blau.de - Blaue Tarife gegen hohe Gebühren
Mit nur 16 Cent pro Minute und 11 Cent für eine SMS ist Blau.de der günstigste Anbieter im Test. Blau.de setzt ebenso wie Debitel-Light auf dem Angebot von Simyo auf. Das Abfragen der Mailbox ist kostenlos. Abgerechnet wird im 60/1 Takt, der erste Takt wird mit 60 Sekunden berechnet, danach sekundengenau. Das Guthaben ist rund 6 Monate (180 Tage) gültig und lässt sich per Kreditkarte, Bankeinzug, oder Guthabenkarte bis zu einem Betrag von 200 aufladen.
Das Angebot ist nur im Internet erhältlich, das blau.de-Startpaket mit SIM-Karte und 10 € Startguthaben kostet 19,90 €. Die Handynummer kann selber gewählt werden.
Klarmobil - Ganz klar günstig
Klarmobil ist ein Angebot von “Mobilcom”. Auch beim jüngsten Anbieter von Billigtarifen im Mobilfunk telefoniert der Kunde mit T-Mobile. Ein Anruf ins deutsche Festnetz kostet 17 Cent, eine SMS 12 Cent. Klarmobil rechnet im 60/10 Takt ab, der erste Takt wird mit 60 Sekunden berechnet, danach alle 10 Sekunden. Negativ aufgefallen sind, dass Klarmobil kein Gesprächsguthaben sondern nur Bankeinzug anbietet (ausführliche Rechnung ist jedoch im Onlinebereich vorhanden) und ebenso wie beim Simply-Angebot eine Abfrage der Mobilbox 18 Cent pro Minute kostet. Bei allen anderen Anbietern im Test war die Abfrage kostenlos.
Das Startpaket kostet einmalig 19,95 € inkl. 10 € Startguthaben. Die Wunschrufnummer kann selbst ausgesucht werden.
Tarifübersicht
|
Anbieter |
Festnetz/ Handy €/Minute |
Mailbox €/Minute |
SMS in € |
Handys |
Takt |
Gültigkeit Guthaben |
Netzbetreiber |
|
0,25* |
kostenlos |
0,19 |
ab 29,95 € |
60/1 |
12 Monate |
O2 |
|
|
0,14 |
0,11 |
0,14 |
keine |
60/60 |
Prepaid |
T-Mobile/ Vodafone |
|
|
0,16 |
kostenlos |
0,11 |
keine |
60/1 |
6 Monate |
E-Plus |
|
|
0,16 |
kostenlos |
0,11 |
ab 69,00 |
60/1 |
6 Monate |
E-Plus |
|
|
0,16 |
kostenlos |
0,11 |
keine |
60/1 |
180 Tage |
E-Plus |
|
|
0,17 |
0,17 |
0,12 |
keine |
60/10 |
Abbuchung |
T-Mobile |
|
| *Tchibo- zu Tchibo-Handy 0,05 Euro ** Rufnummer kann für 24,95 Euro mitgenommen werden | |||||||
Gewinner und Verlierer: Empfehlung der Redaktion
Nach unserem ausgiebigen Test der sechs Anbieter von Billigtarifen gibt es keinen wirklichen Gewinner und auch keinen Verlierer. Alle Anbieter schlagen sich gut im Test und jedes Angebot hat seine Vor- und Nachteile. Der Vorreiter auf dem deutschen Markt, Tchibo, ist mittlerweile mit 25 Cent pro Minute deutlich teurer als die Tarife von Simyo oder Debitel-Light.
Die g?nstigsten Tarife bietet Blau.de ? nur 17,9 Cent pro Minute. Allerdings ist hier der Empfang durch das E-Plus-Netz in l?ndlichen Gegenden durch die geringere Netzinfrastruktur nicht so ausgebaut und es kann zu Empfangsproblemen kommen.
Klarmobil und Simyo sind trotz der g?nstigen Preise von 18 Cent bzw. 19 Cent nur bedingt empfehlenswert. Beide Anbieter vertreiben ihr Produkt nur online. Obendrein l?sst sich bei Simyo das Guthaben nur per Kreditkarte oder Bankeinzug aufladen, bei Klarmobil ist nur Bankeinzug m?glich.
Fast nur online erhältlich
Nur Debitel-Light und Tchibo bieten ihre Produkte auch im Stra?enverkauf an. Debitel-Light ist in Media- und Saturnm?rkten erh?ltlich, die SIM-Karten von Tchibo in den Tchibo-Shops. Alle anderen Anbieter vertreiben ihre Karten nur online.
Für Auslandsreisen und Geschäftskunden (bisher) nicht empfehlenswert
Wer h?ufiger ins Ausland geht, und auch dort seine deutsche Mobilfunknummer nutzen m?chte, sollte sich einen Wechsel gut ?berlegen. Denn ein einfaches Gespr?ch aus dem Ausland kann bis zu 3,99 Euro pro Minute kosten. F?r Gesch?ftskunden oder h?ufig Reisende sind die Anbieter der Billigtarife allerh?chstens zweite Wahl.
Mitnahme der Handynummer? Fehlanzeige
Auch wer seine Mobilfunknummer mitnehmen m?chte, wird (noch) enttäuscht. Lediglich Debitel-Light und Klarmobil bieten eine Rufnummernmitnahme gegen 24,95 Euro an, wobei weitere Kosten beim bisherigen Mobilfunkprovider entstehen k?nnen.
Wer au?erhalb der Gro?st?dte lebt, sollte zu einem Angebot greifen, das auf den Netzen von T-Mobile oder Vodafone basiert, wie Simply oder Klarmobil. O2 oder E-Plus besitzen gerade im l?ndlichen Raum keine ausreichende Infrastruktur und es k?nnte zu Empfangsproblemen kommen.
Fazit: Bedingt empfehlenswert
Empfehlenswert sind die g?nstigen Anbieter allemal. Wer nicht gerne vertraglich gebunden, ein Handy ohne SIM-Lock oder Net-Lock sein eigen nennt und obendrein gerne g?nstige Tarife im Inland nutzen m?chte, der ist bei einem der Billiganbieter gut aufgehoben.