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RIAA verklagt Nutzer von Internet2
Der US-Musikverband Recording Industry Association of America (RIAA) hat am Dienstag eine Klage gegen 405 Studenten aus 18 Universitäten eingereicht. Der Vorwurf: Die Studenten sollen über Internet2 und das Programm “i2hub” mehrere Tausend Musikstücke und Filme miteinander getauscht haben.
Internet2 ist eigentlich dafür gedacht, dass Forscher schneller Daten miteinander austauschen können, als über das herkömmliche Internet. Die Studenten sollen es laut der RIAA dafür benutzt haben, um mittels der Software binnen weniger Sekunden Songs und innerhalb von fünf Minuten ganze Filme über die Leitung rauschen zu lassen.
In besonderem Maße hat die RIAA dabei die verwendete Software im Visier. De Studenten hätten, so der RIAA-Präsident Cary Sherman, geglaubt, dass I2hub die Möglichkeit böte, über eine sichere Zone urheberrechtlich geschützte Dateien zu tauschen. “Wir wollten diese falsche Vorstellung korrigieren. Wenn man im Internet ist, dann gibt es keine echte sichere Zone für Gesetzlosigkeit”, so Sherman.
Die Software Ihub wurde an der University of Massachusetts-Amherst entwickelt. Die Entwickler betonen in einer Mitteilung , dass die Software eigentlich nicht für den Austausch von illegalen Dateien konzipiert sei. Sherman räumt ein, dass die Software für legale Zwecke nutzbar ist, schränkt aber ein: “Man sieht nicht viele Kopien der Bibel oder der Arbeiten von Shakespeare, die getauscht werden würden.”
Die Namen der Studenten sind der RIAA nicht bekannt. Die Klage wurde daher, wie in solchen Fällen üblich, gegen “John Does” eingereicht. Vor Gericht will der Verband die Herausgabe der IP-Adressen erzwingen, um so an die Namen der Studenten zu gelangen.
Betroffen sind insgesamt 18 US-Universitäten, darunter auch das Massachusetts Institute of Technology (MIT), Harvard University und Princeton University. Mit den neuen Klagen hat die RIAA mittlerweile mehr als 9000 Verfahren gegen Nutzer von Tauschbörsen an Universitäten eingereicht.
Sony stellt iTunes-Clone für Spielfilme vor
Nach dem Vorbild von Apples iTunes will Sony im nächsten Jahr 500 Kinofilme anbieten.
Ein wichtiges Mittel zur Vermarktung für diesen Sektor ist neben der Verbreitung auf den passenden UMD-Discs der Download aus dem Internet. Michael Arrieta, der Senior Vizepräsident von Sony Pictures, erklärte auf der “US Digital Hollywood” Konferenz, sein Unternehmen wolle ein “iTunes für Filme” schaffen. Die Filmfirmen Lions Gate Entertainment und Disney haben bereits ihre Unterstützung angekündigt.
Musikindustrie gegen Grokster
Der Oberste Gerichtshof der USA nahm sich der Klage von 28 Film- und Musikkonzernen gegen Grokster und StreamCast Networks (Morpheus) an.
Der Kampf zwischen der US-amerikanischen Unterhaltungsindustrie und den Herstellern von Tauschbörsen-Software hat die letzte juristische Instanz erreicht. Ein Urteil wird frühestens für Juli erwartet. Die verklagten Firmen hatten alle bisherigen Verfahren in den anderen Instanzen gewonnen.
Weitere Informationen
Heise: “Musikindustrie vs. Tauschbörsen” geht in die letzte Instanz
Grokster
Morpheus
iTunes Kopierschutz erneut gehackt
Nachdem Apple am gestrigen Dienstig die durch Jon Lech Johansen entdeckte Lücke im DRM-System von iTunes geschlossen hatte, ist heute eine aktuelle Version von PyMusique erschienen, die den Kopierschutz wieder umgeht und Musik aus Apples Musicstore DRM-frei abspeichert.
Erst gestern hatte Apple den Zugang für alle älteren Clients als iTunes 4.7 gesperrt und damit gleichzeitig PyMusique ausgesperrt. Doch bereits heute hatten die findigen Entwickler wieder eine Version von PyMusique online gestellt, die auch den neuen, besser gesicherten Zugang umgeht und Musik aus Apples Musikshop DRM-frei auf der Festplatte ablegt. Diese und nachfolgende Versionen von PyMusique soll es jedoch nur für Linux geben, der einzigen grossen Plattform, für die kein offizieller Client erhältlich ist
Weitere Informationen:
Chungo.net: Neuer iTunes Kopierschutz-Hack
Apple iTunes
PyMusique
Neuer iTunes Kopierschutz-Hack
Der durch DeCSS, einer Software zum Entschl?sseln von CSS-geschützten DVDs, bekannt gewordene Jon Lech Johansen, hat mit zwei Kollegen eine neue, unter Windows und Linux laufende, Software Namens PyMusique entwickelt, mit der Songs DRM-frei aus Apples iTunes-Musikarchiv heruntergeladen werden können.
PyMusique verhält sich wie der Original iTunes-Client: Voraussetzung um Musik herunterzuladen ist neben einem g?ltigen Account auch eine gültige Kreditkarte - jeder Song muss weiterhin bezahlt werden. PyMusique legt die Musik jedoch nicht wie Apples iTunes mit Kopierschutz auf die Festplatte.
Laut den Entwicklern überträgt iTunes den Song DRM-frei, erst der Original iTunes-Client füge den Kopierschutz FairPlay hinzu. Das in Python geschriebene Programm lasse diesen letzten Schritt weg.
Weitere Informationen:
PyMusique
DVD Decrypter v3.5.3.0 veröffentlicht
Die neueste Version von DVD Decrypter v3.5.3.0 hat wieder einmal ein langes Changelog.
Zu den bemerkenswertesten Features zählt die Umgehung fast aller gängiger Schutzmechanismen heute gebräuchlicher Video-DVDs.
Anmerkung:
In Deutschland und möglicherweise anderen Staaten kann die Umgehung eines geeigneten Kopierschutzes auch zur Erstellung von Privatkopien strafbar sein.
Weiteren Informationen
DVD-Decrypter
NeroLINUX: Brennsoftware für Linux
Nero hat die Brennsuite für Linux, NeroLINUX, veröffentlicht. Wie auch die Windowsversion von Nero bietet NeroLINUX eine automatische Erkennung und Unterstützung für fast alle Typen von internen und externen CD- und DVD-Rekordern und die sogenannte ‘Ultra Buffer’-Unterstützung.
Desweiteren unterstützt es ‘hot plug’ für externe USB-Geräte ohne Neustart der Anwendung, Speichern und Zurückladen von Zusammenstellungen im XML-Format und ist kompatibel mit FreeDB, um automatisch CD-Informationen aus dem Internet zu erhalten, bietet Unterstützung von 2.4 und 2.6 Kernel ‘Flavors’ und wird als RPM- oder Debian-Paket zur Verfügung gestellt.
Weitere Informationen:
Nero.com: NeroLINUX
Neue Details zum Internet Explorer 7
Wie der Branchendienst Heise.de berichtet, sind laut Microsoftnahen Quellen erste Details zur für Sommer 2005 geplanten Version 7 des Microsoft Internet Explorer bekannt geworden. Der neue IE mit dem Codenamen “Rincon” soll unter anderem Tabbed Browsing unterstützen.
Wie die aktuellen Versionen der Browser Mozilla Firefox und Opera, soll IE 7 auch internationalisierte Domain-Namen (IDN) interpretieren und wird mit einer sehr guten Unterstützung des Grafikformats PNG ausgestattet sein. Ebenso sind ein integrierter RSS-Reader und eine vereinfachte Druckfunktion geplant.
CSS 2 wird IE 7 aber weiterhin nicht vollständig unterstützen. Das Hauptaugenmerk der Entwickler liegt bei der neuen Version auf verbesserter Sicherheit des Browsers und weniger auf neuen Funktionen.
Download der aktuellsten Browser:
Mozilla Firefox 1.5
Opera 9
Musicload und “legales Filesharing”
Das Musik-Portal von T-Online, Musicload, denkt über neue Wege nach, “wie der Musiktausch zwischen Privatleuten legal und unter Berücksichtigung der Rechteinhaber organisiert werden könnte”. Das ursprüngliche Prinzip von Internet-Tauschbörsen soll beibehalten werden. Allerdings sollen die Rechteinhaber eingebunden und der Anbieter eine hohe Qualität der Dateien gewährleisten. Ein Modell seiner Vision hat Musicload auf der CeBIT vorgeführt.
Weitere Informationen
Quelle: Heise.de
Ermittlungen gegen Allofmp3.com eingestellt
Die gegen den russischen MP3-Download-Dienst Allofmp3.com angestrengten Ermittlungen werden vorerst eingestellt. Wie die russische Nachrichtenagentur Praim-TASS unter Berufung auf “Insiderinformationen” mitteilt, habe die Staatsanwaltschaft auf Grund in Russland geltender Gesetze keine Handhabe gegen den Musikdienst.
Grundsätzlich sei Allofmp3.com jedoch zu beanstanden, denn auch in Russland wird eine “materielle” Verbreitung illegaler CD- und DVD-Kopien bestraft. Eine Gesetzeslücke erlaubt jedoch die Verbreitung über das Internet, bei der der Anbieter nicht selbst die Kopien erstellt, sondern der Nutzer.














