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GEMA - Schlag gegen Rapidshare
Die Verwertungsgesellschaft GEMA hat gegen die Betreiber der Dateitauschdienste www.rapidshare.de und www.rapidshare.com einstweilige Verfügungen erwirkt. Die Betreiber sollen GEMA-geschützte Werke rechtswidrig genutzt haben. Der GEMA zufolge ändere “die Tatsache, dass der Dienstbetreiber die Inhalte nicht selbst einstellt, sondern diese durch Nutzer hochgeladen werden” rechtlich nichts, dass die Dienstbetreiber für Urheberrechtsverletzungen haften.
Gegenüber heise online äußerte sich GEMA-Sprecher Hans-Herwig Geyer, dass die Dienste in der bisherigen Form nicht weitergeführt werden dürften. Bisher ist nicht bekannt, ob die GEMA Zugriff auf Logfiles haben könnte und ob dies Klagen gegen Nutzer von RapidShare.de oder RapidShare.com nach sich ziehen könnte.
Weitere Informationen:
GEMA Pressemitteilung: Doppelschlag gegen Rapidshare
Heise.de
Gulli.com
Erste HD-DVD-Filme in Tauschbörsen aufgetaucht
Nachdem wir vor kurzem berichteten, dass es einer Hackergruppe um muslix64 gelungen war mit dem Tool BackupHDDVD die Sicherheitsmechanismen von HD-DVDs zu umgehen, sind nun in diversen Tauschbörsen die ersten HD-DVD-Filme illegal zum Download angeboten worden. Darunter unter anderem die Actionfilme “Pitch Black”, “The Chronicles of Riddick” und “Batman Begins”, die trotz AACS-Kopierschutz entschlüsselt und über die Tauschbörse Bittorrent im Internet verteilt wurden.
Faketorrents von der MPAA
Auch im Chungo.net Forum haben in letzter Zeit wieder viele User Hilfe gesucht, um Torrents endlich fertigstellen zu können, die bei 99,9% stehenblieben. Viele Benutzer wissen gar nicht, das es auch gefälschte Torrents gibt, die sich niemals zu 100% herunterladen lassen. Neben dem Ärgernis der verschenkten Bandbreite dürfte den Torrentuser vor allen Dingen ärgern, das er auf einen der Fake-Torrents der MPAA hereinfiel. Download-Abbruch bei 90% oder ein kaputtes File stehen meist am Ende der Aktion, bei dem die Filmindustrie darüberhinaus fleißig IPs loggt. btjunkie.org haben analysiert, wie man die Fakefiles erkennt.
Via Gulli
BackupHDDVD hebelt Kopierschutz der HD DVD aus
Das Tool “BackupHDDVD“, hebelt bereits jetzt den Kopierschutz des DVD-Nachfolgers HD-DVD aus. BackupHDDVD kopiert die auf einer HD-DVD vorhandenen Dateien direkt auf die Festplatte, von wo sie mit einem Software-DVD Player abgespielt werden können. Inzwischen wurde vom Entwickler auch der Quellcode des Kommandozeilentools veröffentlicht.
Auf der Videoplattform YouTube hat der Entwickler “muslix64″ ein Video veröffentlicht, dass den kompletten Vorgang vom Rippen bis zur Dekodierung ausführlich dokumentiert. In dem Video kopiert er die HD-DVD “Full Metal Jacket” auf seine Festplatte und spielt den Film anschließend ab.
Der Kopierschutz selbst wird von dem Tool nicht geknackt. Stattdessen kopiert BackupHDDVD lediglich die Dateien auf die Festplatte und dekodiert diese anschliessend mit den Originalschlüsseln - der selbe Vorgang wie beim Abspielen mit einem HD-DVD-Player. Dem Autor des Tools zufolge hat er die benötigten Schlüssel während der Wiedergabe eines HD-DVD Films im Speicher seines PCs gefunden. Bislang ist noch unbekannt, welcher Software-Player diese Lücke aufweist.
MP3Flat ist offline
Eigentlich ist die Webseite MP3Flat.com ein Onlineradiorekorder ganz nach dem Prinzip virtueller Videorekorder wie save.tv, Onlinetvrecorder.com oder shift.tv MP3Flat bietet Mitschnitte von Radiosendern im MP3-Format zum Herunterladen an. Um MP3Flat nutzen zu können, ist eine kostenlose Registrierung auf der Webseite notwendig. Kostenlos sollte das Angebot sein, solange nur fünf Lieder pro Tag und Account heruntergeladen wurden. Wollte man mehr Musikstücke, konnte man ein kostenpflichtiges Upgrade erwerben. Dieses erlaubt für 99 Cent/Tag bzw. 2,99 Euro/Monat Cent unbegrenzt viele Downloads für die erworbene Dauer.
Doch jetzt ist das Angebot für unbestimmte Zeit offline. Das Forum ist schon seit geraumer Zeit nicht erreichbar. Die Gründe sind unbekannt und die Nutzer, die bezahlt haben, sind mehr als verärgert.
Auf der Startseite ist diese Meldung zu finden:

Obwohl der Anbieter in diversen MP3-Foren versucht, die Stimmung mit aktiver PR wieder gerade zu rücken, hat das Portal durch die ungenügende Information bereits einen schweren Schaden erlitten. Hinzu kommt, dass das eigene Forum, in dem man die Nutzer hätte hinweisen können, offline ist.
Der Anbieter betrachtet das Angebot als legal und begründet dies mit der Zahlung der GEZ-Gebühr, die jeden berechtigen würde, Lieder aus dem Radio aufzunehmen. Allerdings werden GEZ Gebühren auf Empfangsgeräte erhoben und sie ersetzen in keinster Weise gültige Lizenzen zur Verbreitung urheberrechtlich geschützter Titel, selbst wenn dies kostenlos geschieht.
UPDATE 5. Dezember 2006: Mittlerweile ist MP3Flat wieder online, das Forum ist ebenfalls erreichbar. Ob alle Funktionen wieder online sind, ist bisher nicht bekannt. Im Forum gibt es erste Beschwerden über das neue MP3Flat. User bemängeln nicht mehr vorhandene Downloads und die schlechten Beschreibungen.
Eine kostenlose Alternative bietet Tobits Software ClipInc., die es erlaubt Radiosendungen und Streams auf dem eigenen Rechner aufzunehmen und automatisiert zu schneiden.
Weitere Informationen
ClipInc.
Onlinegefängnis für Raubkopierer
Verbraucherschützer und Online-Aktivisten haben einen Internetgefängnis eröffnet. Nutzer können sich mit einer (fiktiven) Selbstanzeige über geringfügige Urheberrechtsverletzungen selbst einweisen. Die Initiatoren wollen damit gemeinsam mit den “Raubkopierern” gegen geplante Änderungen des Urheberrechts protestieren und somit die Absurdität der Vorwürfe der Musik- und Filmindustrie aufzuzeigen.
Weitere Informationen
Wir haben privat kopiert - Onlineknast
Shift TV darf RTL-Sendungen wieder aufnehmen
Wie der Branchendienst Heise meldet, hat Shift TV wieder RTL-Mitschnitte im Programm. Der Privatsender RTL hatte per einstweiliger Verfügung dem Online-Videorecorder-Dienst Shift TV untersagt, Mitschnitte aus dem Programm von RTL anzubieten. Das Oberlandesgericht Köln entschied nun, dass Shift TV Ausschnitte von RTL anbieten dürfe – allerdings nur, solange dies kostenlos geschieht.
MP3Flat: Musik kostenlos zum Download?
Die Webseite MP3Flat.com bietet Mitschnitte von Radiosendern im MP3-Format kostenlos zum Herunterladen an. Der Service arbeitet nach dem Prinzip virtueller Videorekorder wie save.tv, Onlinetvrecorder.com oder shift.tv. Der Anbieter betrachtet das Angebot als legal und begründet dies mit der Zahlung der GEZ-Gebühr, die jeden berechtigen würde, Lieder aus dem Radio aufzunehmen.
Um MP3Flat nutzen zu können, ist eine kostenlose Registrierung auf der Webseite notwendig. Kostenlos ist das Angebot, solange nur fünf Lieder pro Tag und Account heruntergeladen werden. Möchte man mehr Musikstücke herunterladen, kann man ein kostenpflichtiges Upgrade erwerben. Dieses erlaubt für 99 Cent/Tag bzw. 2,99 Euro/Monat Cent unbegrenzt viele Downloads für die erworbene Dauer.
ACHTUNG: GEZ Gebühren werden auf Empfangsgeräte erhoben und sie ersetzen in keinster Weise gültige Lizenzen zur Verbreitung urheberrechtlich geschützter Titel, selbst wenn dies kostenlos geschieht. Interessant ist auch die Ähnlichkeit der Webseite von MP3Flat mit Funpic.de. Die Betreiber von funpic stehen in keinerlei Beziehung mit dem Angebot von MP3Flat.
Eine Alternative bietet Tobits Software ClipInc., die es erlaubt Radiosendungen und Streams auf dem eigenen Rechner aufzunehmen und automatisiert zu schneiden.
Weitere Informationen
ClipInc.
RIAA verklagt Verstorbenen: 60 Tage Trauer sind OK
Immer, wenn man denkt, die Geschmacklosigkeit ist nicht mehr zu toppen, belehrt einen die RIAA eines besseren. Nachdem ein mutmaßlicher vom Verband verklagter Filesharer starb, räumt die RIAA den Erben gnädigerweise 60 Tage Zeit zum Trauern ein. Danach soll der Fall mit den Kindern des Verstorbenen weiterverhandelt werden.
Da der Beklagte am 20. Juni verstorben sei, bittet die RIAA das Gericht, alle Termine und Fristen des laufenden Verfahrens um 60 Tage zu verschieben, um den Angehörigen “Zeit zur Trauer” einzuräumen. Anschließend hoffe man auf eine Einigung mit den Hinterbliebenen, andernfalls man sie zu Aussagen heranziehen wolle.
Dass die RIAA bei ihren Klagen wenig zimperlich ist, stellte sie schon mehrfach unter Beweis. Ihre Klage gegen ein 13jähriges Kind wurde zwar eingestellt, kurz nach dem wenig positiven Medienecho über das Verfahren toppte der Verband das PR-Desaster mit der Aufforderung an angeklagte mutmaßliche Filesharer, sie sollten doch ihr Studium abbrechen und jobben gehen, falls sie die üblichen Vergleichszahlungen nicht leisten könnten.
Auch das war offenbar noch nicht peinlich genug. Dass die PR-Abteilung des Verbands in den zwei Monaten Trauerzeit auf den Gedanken kommt, dass diese Art Publicity alles andere als Sympathie und Verständnis schafft, scheint unwahrscheinlich.
Weitere Informationen
Quelle: Gulli
LimeWire von Musikindustrie verklagt
Für viele überraschend ist LimeWire ebenfalls von der amerikanischen Musikindustrie verklagt worden. Und das obwohl der Hersteller der an einer Filtersoftware arbeitet, die im LimeWire-Netzwerk urheberrechtlich geschützte Werke von vornherein vom Tausch ausschliessen soll.
Diese Entwicklung ging der Musikindustrie aber offensichtlich nicht so schnell voran wie gewünscht. Selbst Hinweise auf der Limewire-Seite an die Anwender über die rechtmäßige Nutzung von P2P-Software konnte nicht verhindern, dass einige Labels nun Limewire und die verantwortlichen Manager wegen Verletzung des Urheberrechts verklagt haben.
Wer weiterhin nicht auf auf das LimeWir-Netzwerk verzichten möchte, dem empfehlen wir FrostWire, einen OpenSource Alternative die aus LimeWire hervorgegangen ist.
Weitere Informationen:














