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DivX Inc’s Stage6 wird geschlossen
Laut einer Stellungnahme im Blog von Stage6, wird die beliebte DivX-Video-Streamingseite am 28. Februar 2008 geschlossen. Die Möglichkeit, eigene Videos einzustellen, wurde bereits vor einigen Tagen deaktiviert. Inwieweit Hollywoodstudios und deren Rechtsanwälte Druck auf DivX ausgeübt haben ist bisher nicht bekannt. Währenddessen sind die Nutzer schockiert über den Schritt oder lassen ihrer Wut bis hin zu Boykottaufrufen von DivX freien Lauf.
Tom a.k.a. Spinner, Nutzer von Stage6 und Angestellter von DivX Inc. schreibt dazu auf Stage6:
I’m Tom (aka Spinner), a Stage6 user and an employee of DivX, Inc., the company behind the service. I’m writing this message today to inform you that we plan to shut down Stage6 on February 28, 2008. Upload functionality has already been turned off, and you’ll be able to view and download videos until Thursday.
Weiter schreibt Tom über die Gründe, die zur Schließung des beliebten Streamingdienstes geführt haben.
So why are we shutting the service down? Well, the short answer is that the continued operation of Stage6 is a very expensive enterprise that requires an enormous amount of attention and resources that we are not in a position to continue to provide. There are a lot of other details involved, but at the end of the day it’s really as simple as that.
DivX’s Stage6 hat dem Markt von High Definition Video (HD-Video) die Tür zum Web geöffnet. Dienste wie Joox.net basieren bisher komplett auf Stage6 und sehen sich gezwungen, Alternative DivX-Streamingdienste zu integrieren oder ebenfalls den Dienst einzustellen.
Wir vermuten, dass neben den enormen Traffickosten letztendlich auch einige Hollywoodstudios Druck auf DivX ausgeübt haben. Insbesondere Dienste wie Joox.net werden zu dem schnellen Wachstum von Stage6 geführt haben. Durch die Kategorisierung und erweiterte Suchfunktionen wurde es ein leichtes, illegale Kopien aktueller Blockbuster auf Stage6 zu finden und herunterzuladen.
Ebenfalls dürfte zu der Entscheidung beigetragen haben, dass der neueste Flash Player MPEG-4 AVC (H.264) unterstützt. Dieses ist dem DivX-Codec qualitätsmäßig ein wenig überlegen. Auf YouTube und anderen Diensten, die auf Flash zum Streaming setzen, werden wohl demnächst auch Videos in besserer Qualität und High Definition vorzufinden sein.
Weitere Informationen
Stage6.com: Stage6 to Shut Down on February 28
Die Musik CD ist tot
Die EMI Gruppe, das viert größte Plattenlabel weltweit, hatte 2006 einige Jugendliche in ihren Firmensitz in London eingeladen damit sie mit den Top-Managern über ihre Hörgewohnheiten sprechen können.
Am Ende dieser Sitzung bedankten sich die EMI Bosse für die Äußerungen und sagten den Jugendlichen dass sie sich gerne an einem Tisch voller CDs bedienen dürfen. Aber keiner der Jugendlichen hat irgendeine der CDs genommen, und das obwohl sie kostenlos waren.
“Das war der Moment in dem wir begriffen dass der Kampf aus und vorbei ist,” sagte ein Beteiligter.
In der Öffentlichkeit nahmen die Führungskräfte natürlich eine andere Stellung und sprachen davon dass eine Kehrtwende bevorsteht, dass legale online Stores das Musikgeschäft retten werden. Aber die Ergebnisse aus 2007 bestätigen das was die Gruppe an Befragten auch schon zeigte: das Hauptprodukt der Musikindustrie, die CD, die in 2006 global für über 80% der Verkäufe verantwortlich war, ist sehr schnell am verklingen. Nielsen SoundScan zufolge ist der Verkauf physischer Alben 2007 um 19% im Vergleich zum Vorjahr gefallen - schneller als jeder erwartet hätte. Im ersten halben Jahr in 2007 fiel der Verkauf physischer Güter um 6% in England, um 9% in Japan, Frankreich und Spanien, um 12% in Italien, 14% in Australien und 21% in Kanada. In Deutschland hat sich der Verkauf nicht geändert. Bezahldienste sind zwar schnell gewachsen, haben aber noch nicht begonnen die Verluste durch die verlorenen Einkommen der CD wiedergutzumachen. Noch beunruhigender für die Industrie, das Wachstum der bezahlten Downloads scheint sich zu verlangsamen.
Die kleinsten Vertreter der großen Labels, EMI und Warner Music, kämpfen am deutlichsten. Der Aktienkurs von Warner Music fiel auf $4.72, 72% niedriger als als deren Preis beim Börsengang 2005, und es wird durch Schulden heruntergewichtet.
Durch die schlechten Verkäufe werden in den Kaufläden auch die Regale für CDs immer kleiner, und große Ketten die Platten verkauften begannen Filialen zu schließen.
Eine interessante Idee ist auch die Zusammenarbeit zwischen Universal und Nokia. Während die Bezahlplatformen nicht zum gewünschten Erfolg führen, haben diese Firmen im Dezember eine neue Verkausstrategie erarbeitet, genannt “Comes with Music“. Wer ein neues Nokia Handy kauft, der darf soviel Musik herunterladen wie er will und diese auch behalten. Anstatt den Konsumenten direkt bezahlen zu lassen bekommt Universal einen Anteil des Preises jedes verkauften Mobiltelefons. Allerdings wird man auch mit dieser Strategie wahrscheinlich niemals wieder so viel Geld machen können wie damals mit der CD, und einige kleinere Labels könnten es nicht überleben.
Weitere Informationen
economist.com
LimeWire auf jedem dritten Rechner
Laut Digital Audio News und BigChampagne waren 36.4% der etwa 1.66 Millionen untersuchten Rechner mit LimeWire ausgestattet.
“LimeWire ist weiterhin das iTunes des P2P, der Zuwachs neuer Installationen blieb in den letzten Monaten allerdings flach”, so Richard Menta, forschender Analytiker bei Digital Music News.
LimeWire’s Klage gegen die RIAA wurde indessen zurückgewiesen, die Firma hatte gegen Kartellbildung und unfaire Preisabsprachen seitens der Musikindustrie geklagt. Die RIAA wird nun weiter versuchen, die Hersteller in einem riesigen Prozess zu verurteilen.
Trotzdem bleibt Lw eine sehr beliebte Tauschbörse, um komfortabel und problemlos kostenlos herunterzuladen.
Die Analyse wurde möglich, indem PC Pitstop die erforderlichen Daten seiner Benutzer gesammelt hat. Das Programm inspiziert den eigenen Rechner auf Probleme, die seine Leistung beeinträchtigen können, und gibt Ratschläge zur Problemlösung.
Nokia: Ein Jahr lang unbegrenzter Musikdownload
Nokia will seinen Kunden beim Kauf eines Handys mit der Bezeichnung “Comes With Music” ein Jahr lang unbegrenzten Zugriff auf Musiktitel aus dem Hause Universal Music geben. welche Zusatzkosten durch das Angebot entstehen, hat Nokia bisher nicht veröffentlicht, ebenso wenig in welchen Ländern “Comes With Music” angeboten werden soll.
Dabei handelt es sich bei Nokias Dienst nicht um einen herkömmlichen Abodienst wie Napster, die Musiktitel sind auch nach Ablauf oder Köndigung des Abonnements nutzbar.
Walmart bringt Major Labels Sony und Warner ins schwitzen
Einem Bericht des Heise Branchendienstes zufolge, hat die us-amerikanische Supermarktkette Walmart den zwei Major Labels Sony BMG und Warner Music Group ein Ultimatum gestellt. Walmart wird zwischen Dezember 2007 und Januar 2008 sämtliche Windows Media Audio (WMA) Musiktitel aus dem Sortiment entfernen und zukünftig nur noch DRM-freie Musik im MP3-Format zum Download anbieten.
Bisher bieten die beiden Labels nur DRM-geschützte Songs im WMA-Format an, Songs der beiden Labels dort verschwinden, wenn sie nicht auf MP3 umsteigen.
Weitere Informationen
Heise.de -Wal-Mart, Pepsi und Amazon.com …
AllofMp3.com offline
Lange Zeit war AllofMp3.com ein Dorn im Auge internationaler Medienverbände. Auf der Seite konnten MP3-Dateien für ein paar Cent gekauft werden, allerdings waren diese nicht korrekt lizensiert.
Jetzt ist der Server offline.
AllofMp3.com wurde von der Firma MediaServices in Moskau betrieben. Da es in Russland keinen Schutz internationaler Urheberrechte gab, war das Unternehmen dort rechtmäßig - allerdings haben sich Käufer aus aller Welt in dem Musicstore bedient. Der Betreiber zahlte zwar eine allgemeine Abgabe an die ,Russian royalty collection firm´, die internationalen Unternehmen bekamen aber nichts.
Obwohl der Server rechtlich in Russland stand, war der Zugriff auch ohne Probleme direkt von Europa oder Amerika möglich, wodurch das ganze Problem nicht nur in Russland blieb sondern sofort vor die eigene Haustür kam. Nachdem der Server nach vielen Versuchen immer noch online war, hat die IFPI zum einen die Bezahlung per Visa oder Mastercard unmöglich gemacht, indem man AllofMp3.com den Kartenbetreibern meldete. Zum anderen wurde von Providern der Zugriff auf ISP Level blockiert.
Doch jetzt ist der Schrecken der Medienindustrie anscheinend offline gegangen. Während in Russland im Laufe der letzten Jahre allmählich die Piraterie physikalischer Datenträger auf der Straße und auf Märkten stark zurückging, scheinen jetzt auch Stores im Internet geschlossen zu werden. Ein ehemaliger Mitarbeiter sagte, dass AllofMp3.com von der russischen Regierung geschlossen wurde. Die Regierung hat offiziell noch keine Angaben gemacht, aber der Server bleibt unerreichbar.
Da die Regierung schon oftmals wegen der illegalen Presswerke und Internetdienste wie AllofMp3.com kritisiert wurde, jedoch Interesse an einer Teilnahme in der WTO und im internationalen Geschehen hat, war es wichtig, das ,ernsthafte Problem´ zu beseitigen.
AllofMp3.com kann als Beispiel dafür genommen werden, dass viele Benutzer dazu bereit sind für Musik zu bezahlen, wenn der Preis stimmt und keine störenden Schutzmechanismen eingebaut werden. Es war in vielen Bereichen populärer als iTunes. Der Schwesterstore der gleichen Firma, genannt Mp3Sparks.com, ist allerdings noch online.
Harry Potter and the Deathly Hallows auf BitTorrent
Die englische Version des siebten und vermutlich letzten Bandes von J. K. Rowlings “Harry Potter” ist bei Bittorrent gesichtet worden. “Harry Potter and the Deathly Hallows”, dass erst dieses Wochenende in die Regale der Buchhändler kommt, ist bereits jetzt in “Fotoqualität” auf diversen BitTorrentseiten gesichtet worden.
Dabei handelt es sich nach Angaben von TechCrunch um Fotografien der einzelnen Seiten des letzten Harry Potter Bandes. Die Qualität ist entsprechend mager, die richtigen Fans wird dies aber wahrscheinlich nicht davon abhalten können, bereits jetzt einen Blick auf “Harry Potter and the Deathly Hallows” zu riskieren.
Die deutsche Ausgabe von Harry Potter 7 ist ab dem 27. Oktober in den Buchhandlungen erhältlich.
MP3flat.com ist offline
Kurzmeldung: Wie Heise eben vermeldet, ist der Onlineradiorekorder MP3flat.com mit seiner Seite offline gegangen.
Quelle: Heise.de
uTorrent 1.6.1 veröffentlicht
Nachdem sich uTorrent 1.6 über manipulierte torrent-Dateien beliebigen Code unterjubeln liess, steht nun der gefixte Client uTorrent 1.6.1 Build 490 zum Download bereit. Die neue Version unterstützt die uTorrent-eigene WebUI zur Fernsteuerung des Clients. uTorrent unterstützt mehrere gleichzeitige Downloads (Multiple simultaneous downloads) und die schnelle Aufnahme abgebrochener Downloads (Quick-resumes for interrupted transfers), zeitgesteuerte konfigurierbare Bandbreitennutzung (Configurable bandwidth scheduler), globale oder individuelle Limitierung der Geschwindigkeit per Torrent (Global and per-torrent speed limiting) sowie die von Azureus und Bittorrent bekannte Unterstützung trackerloser Torrents DHT (Trackerless support Mainline DHT). Per RSS Feed Downloader (RSS Downloader) lassen sich downloads automatisieren.
Weitere Informationen
uTorrent 1.6.1 Download für Windows
uTorrent FAQ auf deutsch
uTorrent Wikieintrag
Changelog
2007-02-13: Version 1.6.1 (build 490)
- Feature: Select upload/download speed for a torrent through the rightclick menu
- Feature: Added encryption box to speed guide- Change: Don’t check as many pieces at the same time.
- Change: Misc WebUI changes.
- Change: Switch to JSON for webinterface- Fix: Problem with category list in the gui when updated from the webui
- Fix: WebUI not clearing state between requests.
- Fix: Redirect also index.html to guest.html
- Fix: Added On Now shows the time it’s added, not loaded.
- Fix: JSON uses ” instead of ‘
- Fix: (a) Upnp fix
- Fix: Show pause icon when checking is paused.
- Fix: Fixed problems with XML parser
- Fix: Don’t allow two message boxes to be shown in the RSS window
- Fix: Changed some window titles
- Fix: Fix malformed .torrent exploit
- Fix: Boss key field is now larger
- Fix: PECompact bug causing crashes
BGH untersagt Online-Durchsuchungen durch das BKA
Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entschied heute, dass heimliche Online-Durchsuchungen durch Polizei-Trojaner nicht erlaubt sind. Die Strafprozessordnung decke diese Art der Durchsuchung der auf dem Computer gespeicherten Daten eines Beschuldigten nicht.
Damit sind die Pläne, was den Einsatz von Trojanern angeht, vorerst vom Tisch. Bisher wurde die Bespitzelungssoftware genutzt, um Mail-Verkehr oder Bewegungen im Internet von kriminellen Banden zu überwachen. Bundesinnenminister Schäuble forderte kurz nach der Bekanntgabe des Urteils die rasche Schaffung einer gesetzlichen Grundlage für die Online-Durchsuchung. Ins gleiche Horn stößt die Gewerkschaft der Polizei, diese möchte Behinderungen durch Datenschutz beseitigen. Datenschützer und Opposition forderten ein Ende der Pläne.
Quelle:
Heise.de: Schäuble heizt nach BGH-Urteil Debatte um Online-Durchsuchung an














