Nur eingeschränkte Abschreckung durch Androhung von Netzsperren

Kategorie: Filesharing, Kostenlos, Musik

Immer wieder wird in Politik und Kultur über das Thema Netzsperre bei Illegalen Downloads disskutiert. Nach einem französischem Konzept sollen “Piraten”, die sich wiederholt illegal Musik aus dem Internet gedownloadet haben der Internetzugang gesperrt werden. Man geht dabei nach folgendem Muster vor:

Nach zweimaliger Verwarnung erfolgt eine Netzsperre für die “Piraten” – ein Konzept, das die französische Kulturministerin Christine Albanel zum Auftakt der Messe erneut verteidigte.

Verschiedene Menschen wurden daraufhin in einer Umfrage aufgefordert ihre Meinung zum Thema Musikdownloads und illegale Tätigkeiten mitzuteilen. Dabei kam u.a. herraus, dass es 37 % von 1300 Leuten egal sei, ob man ihnen den Internetzugang abstelle oder nicht. Der große Kern der Filesharer bleibt hart, wenn es um ihre geliebten Downloads geht - man kann sie nicht abhalten Musik aus dem Netz zu saugen und zahlen wollen sie auch nicht.

Quelle: Golem.de

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Mitglied von Elitetorrents schuldig gesprochen

Kategorie: Bittorrent, Musik, Recht

Et Th in EliteTorrents war ein privates Torrentportal mit hochrangigen Mitgliedern. Die Betreiber hatten unter anderem die Veröffentlichung von Star Wars III auf ihrem Portal zu verantworten, 12 Stunden vor Kinostart.

Bald darauf haben das FBI und das ICE (Homeland Security) die Seite im Rahmen der Operation D-Elite offline genommen und 10 Durchsuchungsbefehle ausgeführt.

Seit damals laufen die Prozesse. Sieben der Betreiber sind schon verurteilt - viele haben ihre Schuld gestanden und mussten ins Gefängnis.

Jetzt ist ein weiterer Kollege von den Geschworenen für schuldig gesprochen worden. Es wurden Beweise aufgeführt, nach welchen der Angeklagte andere Uploader rekrutierte und diese über schnelle Server mit Schwarzkopien versorgte (vermutlich um eine starke Infrastruktur für die Verteilung aufzubauen).

Hier eine Übersicht der bisherigen Fälle:

1. Grant T. Stanly - 23 5 Monate, $3,000
2. ?
3. Scott McCausland - 24 5 Monate
4. ?
5. Sam Kuonen - 24 up to 5 years / $250,000
6. Scott D. Harvanek - 22 up to 5 years / $250,000
7. An Duc Do - 25 up to 10 years / $500,000
8. Daniel Dove - 26 up to 10 years

Daniel Dove wird im September vor Gericht kommen.

EliteTorrents war damals einer der besten und schnellsten Tracker. Er hatte etwas über 125.000 Mitglieder und verteilte etwa 700 Filme, die 1,1 Mio. mal heruntergeladen wurden. Es war ein geschlossenes Portal, d.h. alle Benutzer hatten einen Account, mit dem sie identifizierbar waren. Bisher ist man nicht gegen die Benutzer vorgegangen.

Quelle: usdoj.gov

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Nine Inch Nails Ghosts I - IV kostenlos zum Download

Kategorie: Kostenlos, Medien, Musik

Nine Inch Nails “Ghosts” lässt sich nun bei archive.org in kompletter Länge und diversen Formaten, darunter FLAC, MP3 und Ogg Vorbis, legal und kostenlos downloaden. Die 36 Titel von NIN Ghosts I-IV sind unter einer Creative Commons Attribution Non-Commercial Share Alike license verfügbar und können somit unter Angabe des Urhebers frei für eigene Remixes verwendet werden.

Trent Reznor erklärt, warum sich die Band zu diesem Schritt entschieden hat:

“[...] I’ve been considering and wanting to make this kind of record for years, but by its very nature it wouldn’t have made sense until this point. This collection of music is the result of working from a very visual perspective - dressing imagined locations and scenarios with sound and texture; a soundtrack for daydreams. I’m very pleased with the result and the ability to present it directly to you without interference. I hope you enjoy the first four volumes of Ghosts.”

Weitere Informationen
Nine Inch Nail - Ghosts I - IV Download
CC Attribution Non-Commercial Share Alike license

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Die Musik CD ist tot

Kategorie: Filesharing, Musik

Diecd in Die EMI Gruppe, das viert größte Plattenlabel weltweit, hatte 2006 einige Jugendliche in ihren Firmensitz in London eingeladen damit sie mit den Top-Managern über ihre Hörgewohnheiten sprechen können.

Am Ende dieser Sitzung bedankten sich die EMI Bosse für die Äußerungen und sagten den Jugendlichen dass sie sich gerne an einem Tisch voller CDs bedienen dürfen. Aber keiner der Jugendlichen hat irgendeine der CDs genommen, und das obwohl sie kostenlos waren.

“Das war der Moment in dem wir begriffen dass der Kampf aus und vorbei ist,” sagte ein Beteiligter.

In der Öffentlichkeit nahmen die Führungskräfte natürlich eine andere Stellung und sprachen davon dass eine Kehrtwende bevorsteht, dass legale online Stores das Musikgeschäft retten werden. Aber die Ergebnisse aus 2007 bestätigen das was die Gruppe an Befragten auch schon zeigte: das Hauptprodukt der Musikindustrie, die CD, die in 2006 global für über 80% der Verkäufe verantwortlich war, ist sehr schnell am verklingen. Nielsen SoundScan zufolge ist der Verkauf physischer Alben 2007 um 19% im Vergleich zum Vorjahr gefallen - schneller als jeder erwartet hätte. Im ersten halben Jahr in 2007 fiel der Verkauf physischer Güter um 6% in England, um 9% in Japan, Frankreich und Spanien, um 12% in Italien, 14% in Australien und 21% in Kanada. In Deutschland hat sich der Verkauf nicht geändert. Bezahldienste sind zwar schnell gewachsen, haben aber noch nicht begonnen die Verluste durch die verlorenen Einkommen der CD wiedergutzumachen. Noch beunruhigender für die Industrie, das Wachstum der bezahlten Downloads scheint sich zu verlangsamen.

Die kleinsten Vertreter der großen Labels, EMI und Warner Music, kämpfen am deutlichsten. Der Aktienkurs von Warner Music fiel auf $4.72, 72% niedriger als als deren Preis beim Börsengang 2005, und es wird durch Schulden heruntergewichtet.

Durch die schlechten Verkäufe werden in den Kaufläden auch die Regale für CDs immer kleiner, und große Ketten die Platten verkauften begannen Filialen zu schließen.

Eine interessante Idee ist auch die Zusammenarbeit zwischen Universal und Nokia. Während die Bezahlplatformen nicht zum gewünschten Erfolg führen, haben diese Firmen im Dezember eine neue Verkausstrategie erarbeitet, genannt “Comes with Music“. Wer ein neues Nokia Handy kauft, der darf soviel Musik herunterladen wie er will und diese auch behalten. Anstatt den Konsumenten direkt bezahlen zu lassen bekommt Universal einen Anteil des Preises jedes verkauften Mobiltelefons. Allerdings wird man auch mit dieser Strategie wahrscheinlich niemals wieder so viel Geld machen können wie damals mit der CD, und einige kleinere Labels könnten es nicht überleben.

Weitere Informationen
economist.com

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LimeWire auf jedem dritten Rechner

Limewire in Laut Digital Audio News und BigChampagne waren 36.4% der etwa 1.66 Millionen untersuchten Rechner mit LimeWire ausgestattet.

“LimeWire ist weiterhin das iTunes des P2P, der Zuwachs neuer Installationen blieb in den letzten Monaten allerdings flach”, so Richard Menta, forschender Analytiker bei Digital Music News.

LimeWire’s Klage gegen die RIAA wurde indessen zurückgewiesen, die Firma hatte gegen Kartellbildung und unfaire Preisabsprachen seitens der Musikindustrie geklagt. Die RIAA wird nun weiter versuchen, die Hersteller in einem riesigen Prozess zu verurteilen.

Trotzdem bleibt Lw eine sehr beliebte Tauschbörse, um komfortabel und problemlos kostenlos herunterzuladen.

Die Analyse wurde möglich, indem PC Pitstop die erforderlichen Daten seiner Benutzer gesammelt hat. Das Programm inspiziert den eigenen Rechner auf Probleme, die seine Leistung beeinträchtigen können, und gibt Ratschläge zur Problemlösung.

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Nokia: Ein Jahr lang unbegrenzter Musikdownload

Kategorie: Mobilfunk, Musik

Nokia will seinen Kunden beim Kauf eines Handys mit der Bezeichnung “Comes With Music” ein Jahr lang unbegrenzten Zugriff auf Musiktitel aus dem Hause Universal Music geben. welche Zusatzkosten durch das Angebot entstehen, hat Nokia bisher nicht veröffentlicht, ebenso wenig in welchen Ländern “Comes With Music” angeboten werden soll.
Dabei handelt es sich bei Nokias Dienst nicht um einen herkömmlichen Abodienst wie Napster, die Musiktitel sind auch nach Ablauf oder Köndigung des Abonnements nutzbar.

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Walmart bringt Major Labels Sony und Warner ins schwitzen

Kategorie: Download, Musik

Einem Bericht des Heise Branchendienstes zufolge, hat die us-amerikanische Supermarktkette Walmart den zwei Major Labels Sony BMG und Warner Music Group ein Ultimatum gestellt. Walmart wird zwischen Dezember 2007 und Januar 2008 sämtliche Windows Media Audio (WMA) Musiktitel aus dem Sortiment entfernen und zukünftig nur noch DRM-freie Musik im MP3-Format zum Download anbieten.

Bisher bieten die beiden Labels nur DRM-geschützte Songs im WMA-Format an, Songs der beiden Labels dort verschwinden, wenn sie nicht auf MP3 umsteigen.

Weitere Informationen
Heise.de -Wal-Mart, Pepsi und Amazon.com …

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AllofMp3.com offline

Kategorie: DRM, Filesharing, Musik, Politik, Recht

Allofmp3 in Lange Zeit war AllofMp3.com ein Dorn im Auge internationaler Medienverbände. Auf der Seite konnten MP3-Dateien für ein paar Cent gekauft werden, allerdings waren diese nicht korrekt lizensiert.

Jetzt ist der Server offline.

AllofMp3.com wurde von der Firma MediaServices in Moskau betrieben. Da es in Russland keinen Schutz internationaler Urheberrechte gab, war das Unternehmen dort rechtmäßig - allerdings haben sich Käufer aus aller Welt in dem Musicstore bedient. Der Betreiber zahlte zwar eine allgemeine Abgabe an die ,Russian royalty collection firm´, die internationalen Unternehmen bekamen aber nichts.

Obwohl der Server rechtlich in Russland stand, war der Zugriff auch ohne Probleme direkt von Europa oder Amerika möglich, wodurch das ganze Problem nicht nur in Russland blieb sondern sofort vor die eigene Haustür kam. Nachdem der Server nach vielen Versuchen immer noch online war, hat die IFPI zum einen die Bezahlung per Visa oder Mastercard unmöglich gemacht, indem man AllofMp3.com den Kartenbetreibern meldete. Zum anderen wurde von Providern der Zugriff auf ISP Level blockiert.

Doch jetzt ist der Schrecken der Medienindustrie anscheinend offline gegangen. Während in Russland im Laufe der letzten Jahre allmählich die Piraterie physikalischer Datenträger auf der Straße und auf Märkten stark zurückging, scheinen jetzt auch Stores im Internet geschlossen zu werden. Ein ehemaliger Mitarbeiter sagte, dass AllofMp3.com von der russischen Regierung geschlossen wurde. Die Regierung hat offiziell noch keine Angaben gemacht, aber der Server bleibt unerreichbar.

Da die Regierung schon oftmals wegen der illegalen Presswerke und Internetdienste wie AllofMp3.com kritisiert wurde, jedoch Interesse an einer Teilnahme in der WTO und im internationalen Geschehen hat, war es wichtig, das ,ernsthafte Problem´ zu beseitigen.

AllofMp3.com kann als Beispiel dafür genommen werden, dass viele Benutzer dazu bereit sind für Musik zu bezahlen, wenn der Preis stimmt und keine störenden Schutzmechanismen eingebaut werden. Es war in vielen Bereichen populärer als iTunes. Der Schwesterstore der gleichen Firma, genannt Mp3Sparks.com, ist allerdings noch online.

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MP3flat.com ist offline

Kategorie: MP3, Medien, Musik, Recht

Kurzmeldung: Wie Heise eben vermeldet, ist der Onlineradiorekorder MP3flat.com mit seiner Seite offline gegangen.

Quelle: Heise.de

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uTorrent 1.6.1 veröffentlicht

Utorrent-filesharing-logo Thumbnail in Nachdem sich uTorrent 1.6 über manipulierte torrent-Dateien beliebigen Code unterjubeln liess, steht nun der gefixte Client uTorrent 1.6.1 Build 490 zum Download bereit. Die neue Version unterstützt die uTorrent-eigene WebUI zur Fernsteuerung des Clients. uTorrent unterstützt mehrere gleichzeitige Downloads (Multiple simultaneous downloads) und die schnelle Aufnahme abgebrochener Downloads (Quick-resumes for interrupted transfers), zeitgesteuerte konfigurierbare Bandbreitennutzung (Configurable bandwidth scheduler), globale oder individuelle Limitierung der Geschwindigkeit per Torrent (Global and per-torrent speed limiting) sowie die von Azureus und Bittorrent bekannte Unterstützung trackerloser Torrents DHT (Trackerless support Mainline DHT). Per RSS Feed Downloader (RSS Downloader) lassen sich downloads automatisieren.

Weitere Informationen
uTorrent 1.6.1 Download für Windows
uTorrent FAQ auf deutsch
uTorrent Wikieintrag

Changelog

2007-02-13: Version 1.6.1 (build 490)
- Feature: Select upload/download speed for a torrent through the rightclick menu
- Feature: Added encryption box to speed guide

- Change: Don’t check as many pieces at the same time.
- Change: Misc WebUI changes.
- Change: Switch to JSON for webinterface

- Fix: Problem with category list in the gui when updated from the webui
- Fix: WebUI not clearing state between requests.
- Fix: Redirect also index.html to guest.html
- Fix: Added On Now shows the time it’s added, not loaded.
- Fix: JSON uses ” instead of ‘
- Fix: (a) Upnp fix
- Fix: Show pause icon when checking is paused.
- Fix: Fixed problems with XML parser
- Fix: Don’t allow two message boxes to be shown in the RSS window
- Fix: Changed some window titles
- Fix: Fix malformed .torrent exploit
- Fix: Boss key field is now larger
- Fix: PECompact bug causing crashes

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