Anonymes Filesharing: Die richtigen Tools
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Die Tricks der P2P-Spione: Filesharer zu leichtsinnig
Voraussetzung damit die Unterhaltungsindustrie dem Filesharer eine Urheberrechtsverletzung nachweisen kann sind zwei Dinge: 1.) hat der User Copyright-geschützte Dateien auf seinem Rechner und 2.) wer ist der vermeintliche Urheberrechtsverletzer.
Eine einfache Suche in eMule oder Kazaa oder auf einem BitTorrent-Tracker nach der Datei reicht schon aus, um diverse User zu finden, die den urheberrechtlich geschützten Titel in ihrem Shared-Verzeichnis anbieten. Dabei ist bedeutungslos, ob sich der Nutzer bewusst war, dass er die Dateien angeboten hat. Zunächst erstattet eine von der Unterhaltungsindustrie zwischengeschaltete Anwaltskanzlei bei der Staatsanwaltschaft Anzeige gegen Unbekannt unter Angabe von IP-Adresse und Datumsangaben. Der Staatsanwalt fordert daraufhin die Adressdaten des Users beim Provider an und die Anwaltskanzlei kann Akteneinsicht beantragen.
Um anonym zu bleiben sind zunächst zwei Vorsichtsmassnahmen nötig. Es sollten keine geschützten Dateien auf dem eigenen Rechner zu finden sein und die IP-Adresse sollte gar nicht oder so schwer wie möglich in die Hände der P2P-Spione fallen. Da nicht immer klar ist, ob eine Datei urheberrechtlich geschützt ist, sollten die heruntergeladenen Dateien sofort aus dem Shared-Verzeichnis der P2P-Software entfernt werden (was dem Prinzip der Tauschbörsen widerspricht) oder es sollte gar kein Ordner zum Tauschen freigeben werden.
Bei Programmen wie BitTorrent ist es jedoch nicht möglich, nicht zu tauschen. Die bereits heruntergeladenen Teile einer Datei werden noch während des Downloads auch allen anderen Usern, die diese Datei herunterladen, zum Download bereitgestellt. In solch einem Fall können jedoch Proxyserver und entsprechende PlugIns Abhilfe schaffen.
Per Proxy-Server IP-Adresse verschleiern
Die IP-Adresse wird bei der Einwahl vom Provider vergeben und ist weltweit einmalig - sie ist notwendig, damit eine Kommunikation zwischen einem Server/Tracker und dem Client stattfinden kann. Um nun diese sensible Adresse etwas zu verschleiern, kann man auf einen Proxy-Server zurückgreifen. Dabei wird jeglicher Datenverkehr der Filesharing-Software über den Proxy umgeleitet. Wer von außen auf den P2P-Client zugreift, schickt seine Anfragen an den Proxy und erhält im Zweifelsfall nur dessen IP-Adresse. Doch die meisten öffentlichen (kostenlosen) Proxy-Server sind langsam und überlastet und geben zudem die echte IP-Adresse in den Meta-Daten weiter an den Empfänger. Zur Anonymisierung sind sie nicht empfehlenswert.
Wer nicht auf die Vorzüge der schnellen Internetanbindung verzichten will, jedoch trotzdem anonym bleiben möchte, kommt um die Angebote professioneller Anonymisierungs-Proxies nicht herum. Die deutschen Dienste Safersurf oder Steganos bietet bsw. kostenpflichtige und schnelle Proxy-Server bzw. VPN-Netzwerke an.
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am 8.08.2007 um 12:03 pm
wer ansatzweise ahnung vom internet hat, weiss, das es keine chance gibt, im stealth mode unterwegs zu sein.man kann immer gefunden werden, ganz egal was man versucht