Anonymes Filesharing: Die richtigen Tools
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18.000 Anzeigen hat eine Karlsruher Anwaltskanzlei vor einem halben Jahr bei der Staatsanwaltschaft gegen Tauschbörsennutzer eingereicht. Gleichbedeutend mit Angst und Ungewissheit steht hinter jeder Anzeige ein Nutzer von BitTorrent, der das Spiel Earth 2160 in der Tauschbörse heruntergeladen und teilweise unwissentlich weiterverbreitet hatte. 135 Hausdurchsuchungen bei Nutzern von eDonkey und eMule zeigen, wie wenig anonym Nutzer anderer Tauschbörsen sind. ThePirateBay.org, der größte Tracker Schwedens, wurde letzte Woche Ziel einer Großrazzia. Ob dabei Logfiles sichergestellt werden konnten ist ungewiß. Einige Nutzer erwartet nun neben empfindlichen Geldstrafen auch strafrechtliche Konsequenzen. Doch wie kamen die privaten Ermittler auf die Spur der Nutzer, die besagtes Spiel zum Download angeboten hatten?
Das Aufspüren der Copyright-Verletzer geschieht gänzlich vollautomatisch: Die schweizer Firma Logistep hat eine spezielle Software entwickelt, die die Tauschbörsen nach potenziellen Urheberrechtsverletztern durchforstet und deren IP-Adressen loggt. Natürlich werden dabei auch Rechner von P2P-Usern überprüft, in deren Shared-Verzeichnis sich keine urheberrechtlich geschützten Dateien befinden. Wer Tauschbörsen legal nutzt, hat eigentlich nichts zu befürchten und müsste keine Vorsichtsmassnahmen ergreifen. Aber nur wer die Haustüre nicht offen stehen lässt, muss paranoid sein oder etwas zu verbergen haben. Wem ein “Lauschangriff” der Unterhaltungsindustrie ein Dorn im Auge ist oder einfach selbst entscheiden will, wer Zugriff auf die Festplatte bekommt, zeigen wir einige legale Möglichkeiten, mit den gängigen Tauschbörsen anonym Dateien zu tauschen.
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am 8.08.2007 um 12:03 pm
wer ansatzweise ahnung vom internet hat, weiss, das es keine chance gibt, im stealth mode unterwegs zu sein.man kann immer gefunden werden, ganz egal was man versucht